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Ein Sprachrohr
für die Jugend soll die Jugendzeitschrift "JiK-Jugend"
sein. Mehre Jugendliche haben seit Dezember 1994 das rund 20 Seiten
umfassende Blatt mit einer Auflage von 1000 Stück und in mehreren
Ausgaben kostenlos im Gemeindegebiet Katlenburg-Lindau verteilt.
Viele Themen
wurden in den Ausgaben behandelt. Das führte teilweise auch
zu kontroversen Diskussionen. So wie im Juni 1995, als das Thema
Kinderpornographie behandelt wurde. Ein weiteres Reizthema war auch
im Juni 1997 ein Leserbrief zum Thema Satanismus.
Als im September 1996 in Niedersachsen zum ersten Mal Jugendliche
ab 16 Jahren wählen durften, haben wir uns diesem Thema angenommen
und die einzelnen Parteien im Zusammenhang auf Ihre Unterstützung
für Jugendliche befragt.
Persönlich betroffen waren wir auch über das Thema "Babytod
in Flaschen". Hier wird aus kommerziellen Gründen der
Tod von über 1,5 Millonen Babies jährlich in Kauf genommen.
Besonders Spaß
hat uns die Rubrik "Das Exclusiv-Interview" gemacht. Dadurch
haben wir einige Bands persönlich kennengelernt. Z. B. WIZO,
the Bates, Projekt Pitchfork, Lucilectric oder Such A Surge.
Zwei Cover
unserer Ausgaben. |
Auch weitere
Wege haben wir für unsere Reportagen(natürlich freiwillig)
in Kauf genommen. Wir berichteten von der Europäischen Jugendmesse
in Stuttgart oder von der Love-Parade in Berlin genauso wie von
der Jugendfete mit Dieter Thomas Kuhn und Scooter in Hannover.
Natürlich
gab's bei uns auch immer was zu gewinnen. So konnte eine glückliche
Gewinnerin mit zwei Eintrittskarten zum Konzert der "Toten
Hosen" fahren. Ein anderer Gewinner durfte mit uns zum Lucilectric-Interview.
Insgesamt wurde
die Zeitschrift 3 Jahre lang produziert. Obwohl die Resonanz sehr
gut war (sie war nach 2 Tagen meistens schon vergriffen), wurde
sie wegen der Neuorientierung der Jugendinitiative stillschweigend
eingestellt.
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